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Das Pilotprojekt "Hilfe zur Selbsthilfe", startete 2005. Es förderte im Zeitraum von 3 Jahren insgesamt 83 Lehrlinge, ausgebildet bei Projektpartnern in sechs bosnisch-herzegowinischen Regionen. Eine Auswertung in 2010 ergab, dass 65 von ihnen weiterbeschäftigt waren, nur 7 Lehrlinge waren arbeitslos; von 11 konnten wir es nicht in Erfahrung bringen.
Die Projekte "Versöhnung durch Berufsausbildung" und "Gesellschaftliche Stabilisierung durch Berufsausbildung" im Anschluß verfolgen zusätzlich die Ziele:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind vor allem die aktiv suchenden, sozial benachteiligten, arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen. Insgesamt 132 Berufsschüler im Bäcker-, Konditorei-, Metall- und Elektrohandwerk konnten an Geräten und Maschinen nach europäischem Standart ausgebildet werden, als wir für 2 Jahre auch die Berufschulen in Banja Luka und Zepce fördern konnten. Die Berufschulen in Bosnien-Herzegowina vermitteln Berufsbilder in Theorie und in eigenen Werkstätten. Nach Abschluß der Schule sind viele arbeitslos und ohne praktische Erfahrungen.
Unsere Stipendiaten erhalten eine praktische Ausbildung mit dem Ziel einer Festanstellung in Berufen wie z. B. Schneider, Feinmechaniker, Automechaniker, Tischler, Industrie-Elektroniker, Büroangestellte. Die Zahl der angebotenen Lehrberufe ist zwischenzeitlich auf 46 gestiegen. Sie werden durch monatliche Zuschüsse von der Stiftung Wings of Hope Deutschland und ihren lokalen Förderern im ersten Lehrjahr unterstützt. Danach übernehmen die Ausbildungsbetriebe die Vergütung. Unsere Absolventen mit Nachweis über Ausbildungszeit und Fachgebiet werden gerne weiterbeschäftigt und finden leichter eine neue Arbeitsstelle.
In unser Netzwerk sind lokale Verantwortungsträger, Projektpartner und Multiplikatoren einbezogen: klein- und mittelständische Betriebe, Zentren für Sozialarbeit, Arbeitsagenturen, Wirtschafts- und Handwerkskammern, die jeweiligen Bildungsministerien und Nichtregierungsorganisationen.
Mit unseren Projektpartnern in Banja Luka, Bihac, Mostar, Sarajevo, Srebrenica und Tuzla, arbeiten wir von Beginn an vertrauensvoll zusammen. Für die Implementierung des Projektes konnten wir jetzt auch die Regionen Foca, Prijedor und Travnik gewinnen.
Seit 2006 engagiert sich ein Beirat mit 9 Vertretern für die Belange der Jugendlichen in Politik und Wirtschaft. Mit nunmehr 13 Vertretern aus allen Regionen unserer Projekt- und Firmenpartner setzt er sich insbesondere dafür ein, dass sich die Regionen mit Fördermitteln beteiligen und nachhaltig den Erfolg des Projektes im eigenen Land sichern.
Das Projekt und seine Erfolge werden in Presse, Fernsehen und Rundfunk aufmerksam verfolgt.
In 2012 wird das Projekt in Kooperation und unter der Leitung des Partners Progres fortgeführt. Mit weiteren verbindlichen Abkommen soll erreicht und gesichert werden, dass lokale Partner mit eigenen Finanzmitteln auch in Zukunft praktische Ausbildungen mit Chancen auf einen Arbeitsplatz arbeitssuchenden jungen Menschen ermöglichen.
Wir danken unseren Förderern:
Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland
» www.auswaertiges-amt.de
Louis Leitz Stiftung
» www.llstiftung.de